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Saale-Mäander in Gräfendorf

 

In den Jahren 2001/2002 hat das Wasserwirtschaftsamt diese Saale-Schleife wiederhergestellt.

 

Um den 450 Meter langen Mäander wiederherstellen zu können, mussten 19.000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben werden, die zum größten Teil an landwirtschaftliche Betriebe in der Umgebung abgegeben werden konnten. Schon bei einem leicht erhöhten Wasserstand fließt das Wasser der Saale jetzt wieder durch diese Schleife. Zusätzlich wird ein Teil des Mäanders ständig von dem sehr sauberen Wasser einer kleinen Quelle durchflossen, die in unmittelbarer Nähe entspringt.

 

An den Ufern wurden flache, kiesige Böschungen mit wechselnden Neigungen angelegt. Nur wenige Gehölzgruppen wurden gepflanzt, um die natürliche Ansiedlung von standorttypischen Pflanzen nicht zu behindern. Auf der neu entstandenen Insel hat sich ein Trockenstandort entwickelt, der durch die unmittelbare Nähe zu den wechselfeuchten Gebieten ökologisch besonders wertvoll ist.

 

Das Wasserwirtschaftsamt hat hier einen Lebensraum wiederhergestellt, wie er einst für die Fränkische Saale typisch war und durch den Ausbau für immer verloren schien. Hier finden Pflanzen und Tiere, die Flachwasserzonen und mäßige Strömung bevorzugen, ideale Lebensbedingungen. Durch die gute Wasserqualität der Saale wird auch die Ansiedlung seltener und bedrohter Arten begünstigt.

 

Quelle: WWA Aschaffenburg

 

 

Ausführlichere Informationen und Bilder über den Saale-Mäander Gräfendorf  erhalten Sie beim Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg WWA.